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Die Umwelt atmet auf

Jeder weiß, dass erneuerbare Energien umweltfreundlich sind, aber wie umweltfreundlich ist die Speicherung dieser Energien eigentlich? Mit dieser Frage haben sich die Wissenschaftler des Projekts SmartRegion Pellworm beschäftigt und den gesamten Lebenszyklus der Anlagen anhand des Treibhausgaspotentials GWP (Global Warming Potential) untersucht.  

Der Lebenszyklus eines Speichersystems besteht aus den Emissionen verursachenden Phasen Rohstoffgewinnung, Produktion, Transport, Installation und Recycling. Die Emissionen dieser Phasen reduzieren sich aber im Gegenzug durch die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien während der Betriebsphase.

Die Wissenschaftler sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die GWP-Reduktion während der Nutzungsphase die GWP-Verursachung während der Phasen Rohstoffgewinnung, Herstellung, Transport, Installation und Recycling bereits im ersten Nutzungsjahr der Speicher deutlich übersteigt.

In der Ökobilanz sparen die Speichersysteme damit je nach Betriebsart bis zu 20 % CO2 ein.